§ 1 Geltungsbereich

(1) Für alle Lieferungen und Dienstleistungen der edv-wiedemann GbR (nachfolgend Auftragnehmer genannt) an Verbraucher sowie Unternehmen, juristische Personen öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen (nachfolgend Auftraggeber genannt) gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen auch des Vertragspartners werden selbst bei Kenntnis nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich und schriftlich zugestimmt. Schriftliche Individualvereinbarungen gehen diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor.

§ 2 Vertragspartner

(1) Der Vertrag kommt zustande mit der edv-wiedemann GbR, Hans-Pfann-Str. 11, 81825 München. Vertretungsberechtigte Gesellschafter sind Erich Wiedemann und Elisabeth Wiedemann.

(2) Der Kundendienst ist für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen von Montag bis Samstag von 9:00 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 089 / 430 88 489 sowie per Email unter ewi@edv-wiedemann.de erreichbar.

§ 3 Angebote und Vertragsschluss

(1) Die Angebote des Auftragnehmers sind stets freibleibend und unverbindlich. Irrtümer sind vorbehalten.

(2) Eine Darstellung unserer Produkte und Dienstleistungen unter anderem auf Internetseiten stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung dar. Der Kaufvertrag kommt erst durch eine schriftliche Auftragsbestätigung unsererseits zustande.

§ 4 Preise

(1) Für jegliche Lieferungen und Dienstleistungen gelten die aktuellen Preise zum Zeitpunkt der Bestellabgabe.

(2) Soweit nicht anders vereinbart, verstehen sich sämtliche Preise inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Für Versand und Verpackung werden zusätzliche Kosten berechnet.

(3) Der Vergütungsanspruch für die Dienstleistungen richtet sich nach schriftlichen Vertragsvereinbarungen sowie insbesondere den nachfolgenden Berechnungsgrundlagen. Pro angefangene Zeiteinheit von 15 Minuten werden dem Auftraggeber Kosten gemäß dem festgelegten Stundensatz berechnet. Die Mindestberechnungszeit für Arbeitsaufwand beträgt 30 Minuten. Ferner wird bei Erbringung von Dienstleistungen in den Wohn- und Geschäftsräumen des Auftraggebers gegebenenfalls eine Anfahrtspauschale berechnet.

(4) Es steht dem Auftraggeber frei, nach einer ersten Diagnose des betroffenen Geräts nachfolgende Reparaturdienstleistungen aus Rentabilitätsgründen abzulehnen. Hierbei werden nur Diagnosegebühren berechnet.

§ 5 Liefer- und Leistungszeit

(1) Im Allgemeinen beträgt die Lieferzeit für Waren ca. 3-5 Werktage. Auf evtl. abweichende Lieferzeiten wird an entsprechender Stelle hingewiesen.

(2) Werden wir durch Verzug eines Lieferanten oder Herstellers an der Einhaltung einer Lieferfrist gehindert, so ist der Auftraggeber mit einer Verlängerung der Lieferfrist von 14 Tagen einverstanden. Wir werden den Auftraggeber im Falle von Lieferverzögerungen umgehend informieren.

(3) Im Falle von Unmöglichkeit oder höherer Gewalt kann der Auftraggeber im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften vom Vertrag zurücktreten.

(4) Unter Berücksichtigung der Zumutbarkeit für den Auftraggeber sind Teillieferungen zulässig. Eine Teilunmöglichkeit oder Teilverzug berechtigen den Auftraggeber vom gesamten Vertrag zurückzutreten oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, wenn er kein Interesse an einer Teilerfüllung besitzt.

(5) Der Auftragnehmer darf nach eigenem Ermessen die Versandart und das Versandunternehmen bestimmen.

§ 6 Software

(1) Beim Kauf von Software gelten über unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen hinaus die besonderen Lizenzbedingungen, Gewährleistungsbedingungen und der Urheberrechtsschutz des Softwareherstellers. Mit Öffnen der Originalverpackung erkennt der Auftraggeber deren Geltung ausdrücklich an.

(2) Entsiegelte Softwareprodukte und Datenträger sind von Umtausch und Rückgabe ausgeschlossen.

§ 7 Zahlungen

(1) Soweit nicht anders vereinbart, sind unsere Rechnungen ohne Abzug sofort fällig. Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen unser Eigentum.

(2) Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Auftraggeber nur dann zu, wenn dessen Gegenansprüche rechtskräftig gerichtlich festgestellt oder unbestritten sind oder schriftlich durch uns anerkannt wurden.

(3) Der Auftraggeber kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, soweit die Ansprüche aus dem gleichen Vertragsverhältnis resultieren.

(4) Gerät der Auftraggeber bezüglich der Zahlung des Rechnungsbetrags in Verzug, so sind wir berechtigt, Verzugszinsen gemäß § 288 BGB zu berechnen. Der Verzugszinssatz beträgt hierbei für das Jahr fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.

§ 8 Gewährleistung

(1) Für erworbene Waren gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist von zwei Jahren ab dem Zeitpunkt der Ablieferung an den Auftraggeber. Individuelle Vereinbarungen über die von einem Zulieferer gewährten Garantien sind darüber hinaus möglich.

(2) Sollten gelieferte Artikel offensichtliche Material- oder Herstellungsfehler aufweisen, wozu auch Transportschäden zählen, reklamiert der Auftraggeber bitte solche Fehler sofort gegenüber dem Dienstleister oder dem Mitarbeiter des Versandunternehmens, der die Artikel anliefert. Die Versäumung dieser Rüge hat allerdings für die gesetzlichen Ansprüche keine Konsequenzen.

(3) Für alle während der gesetzlichen Gewährleistungsfrist auftretenden Mängel der Kaufsache gelten die gesetzlichen Ansprüche auf Nacherfüllung, also nach Wahl des Auftraggebers Mangelbeseitigung oder Neulieferung. Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen kann er auch weitergehende Ansprüche erheben auf Minderung des Kaufpreises oder Rücktritt vom Kaufvertrag sowie daneben auf Schadensersatz und Ersatz vergeblicher Aufwendungen.

(4) Werden vom Auftraggeber Betriebs- oder Wartungsanweisungen nicht befolgt, selbständig Änderungen an den Produkten vorgenommen, Teile ausgewechselt oder Verbrauchsmaterialien verwendet, welche nicht den Originalspezifikationen entsprechen, entfällt jede Gewährleistung.

§ 9 Rückgaberecht

Verbraucher haben bei Fernabsatzverträgen anstelle des Widerrufsrechts ein 14-tägiges uneingeschränktes Rückgaberecht. Die gesetzliche Rückgabebelehrung erhält der Auftraggeber bei Fernabsatzverträgen auf einem zusätzlichen Informationsblatt.

§ 10 Abschließende Bestimmungen

(1) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist die berufliche Niederlassung des Auftragnehmers in München, sofern der Auftraggeber Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(2) Falls einzelne Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen unwirksam werden sollten, wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An Stelle der nichtigen Bestimmung gilt, was dem gewollten Zwecke der Bestimmung in gesetzlich zulässiger Weise am nächsten kommt.

(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Die Vertragssprache ist Deutsch.